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Die Achämeniden-Nekropole Naqsh-e Rostam

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Jenseits des parallel zur Straße verlaufenden Flusses liegt, unweit nördlich von Naqsh-e Radjab, die Nekropole Naqsh-e Rostam. Hier wurden vier Felsgräber achämenidischer Könige in die steil abfallende Felswand des Hossein Kuh geschlagen. Darunter haben sich die sasanidischen Herrscher mit acht Felsreliefs verewigt. Auf dem Areal vor der Felswand steht ein steinerner Turm, die sog. Kaabaye Zardosht. Südlich dieses Gebäudes, und das Gelände vor den Felsgräbern umfassend, verlief ehemals eine über 200 m lange und 9,50 m dicke sasanidische Einfriedungsmauer, die im Abstand von jeweils 21 m mit sieben runden Turmbastionen versehen war. Sowohl auf der Rückseite des Hossein Kuh als auch auf dem nach Westen hin abfallenden Bergplateau gab es zahlreiche Gräber und Bestattungen der unterschiedlichsten Arten aus achämenidischer, parthischer und sasanidischer Zeit. Zusätzlich standen an der Westflanke des Berges zwei monumentale, sasanidische Feueraltäre nebeneinander auf einem Podest. Drei der vier achämenidischen Felsgräber sind nebeneinander mit dem Blick nach Süden in der Bergflanke des Hossein Kuh angebracht, das vierte Grab wurde etwas entfernt, mit der Fassade nach Westen ausgerichtet, in den Felsabhang geschlagen. Alle vier Gräber sind älter als diejenigen von Persepolis und mit Sicherheit als Vorbilder fürdiese anzusehen. Wie dort ist die Fassade kreuzförmig aus dem Fels gearbeitet. Der Querbalken mit dem zentralen Eingang ist als Scheinportikus mit vier Säulen aus-gearbeitet, der untere Arm des vertikalen Balkens ist unverziert, der obere trägt eine reliefierte Darstellung. Das Relief bildet den vor einem Feueraltar stehenden König auf einem doppelstöckigen Thron- podest ab, das von den Völkerschaften des achämenidischen Reiches getragen wird Zwischen König und Altar schwebt die geflügelte Son- nenscheibe, aus deren Mitte die Figur des Gottes Ahura Mazda wächst. Durch seine Inschrift ist als einziges eindeutig das Grab 111 als das des Darius I. zu identifizieren, die Zuweisung der anderen drei Grä- ber ist umstritten. Das Grab, das sich direkt links anschließt (11), wird häufig Artaxerxes 1., das folgende (I) Darius 11. zugeschrieben. Das Westen blickende Felsgrab IV datiert möglicherweise auf Xerxes I. Dasjenige des Darius ist nicht nur das am sorgfältigsten gear- beitete, sondern auch das mit der am besten erhaltenen Grabkammer im Inneren des Berges. Von einem breitgelagerten Gang gehen drei leicht erhöht angebrachte Öffnungen in die Grabkammern ab, in denen jeweils drei parallele sargähnliche Grablegen eingetieft sind. Von den acht Felsreliefs der sasanidischen Könige, die hier angebracht wurden, konnten bislang nur vier eindeutig einem Herrscher zugewiesen werden. Die Identifizierung dieser Reliefs war deshalb möglich, weil der König darauf bei einem offiziellen Anlaß dargestellt ist und deshalb seine von Münzbildern her bekannte Krone trägt.

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